Ich hatte Angst, mich an diesem fremden Ort nicht zurechtzufinden. Während der schweren Phasen hatte ich auch Suizidgedanken. Vom Artikel her ist der Herzinfarkt männlich und die Depression weiblich. Erleichterung brachte die Arbeit auf der Baustelle. Um mich herum zwei weitere Betten, ein Tisch in der Mitte und um den Tisch drei Stühle. Ich war sehr unruhig und angespannt. Dazu kommen körperliche Symptome. 600mg Antidepressiva jeden Tag, das ist viel. Das war aber alles schon von den Depressionen beeinflusst, denn ich habe die Probleme aus heutiger Sicht unangemessen schwer genommen. !“ Viele glauben, Depressionen sind eine Sinnkrise. Alles dreht sich um die Befindlichkeit. Leider warten die Teufelchen schon wieder vor der Tür auf die nächste Nacht. Am Tag des Festes waren alle wie verwandelt. Ich vertrug es ganz gut, wenngleich ich mir definitiv mehr davon erhoffte. In Telefonbüchern, bei Kliniken, oder Gesundheitsämtern kann man die Adressen erfragen. Zurück wollte ich nicht. Und wenn ich verhungere und verdurste, dann ist es eben endlich vorbei. Mein Arbeitgeber zeigte von Anfang an Verständnis und hat mich während der gesamten Zeit in Ruhe gelassen. Ich habe in einer Zeit, als ich mich noch sehr krank fühlte, gemalt, wie es sein könnte, wenn die Krake Krankheit mich verlassen würde. Bei der zweiten habe ich die Krake beschrieben und meine Aufnahme an einem Faschingsdienstag in die Nervenklinik festgehalten. Auf der IQWiG-Plattform „ThemenCheck Medizin“ können Bürgerinnen und Bürger Forschungsfragen stellen. Doch da ist ein Licht. Weiter finde ich es sehr wichtig, mit dem Partner und den Freunden darüber zu reden. Zunächst ging das sehr gut. Da gibt es mein Enkelkind. Die Vorurteile stehen vor der Tür: In der Klinik wirst du vollgestopft mit Medikamenten und diese Medikamente machen abhängig. Ich habe es erlebt, als ob sich das Gehirn weigert, eine Leistung zu bringen. Schweigen . Einer sehr kranken jungen Frau, die kaum mit jemanden sprach und sich nicht am Fest beteiligen wollte, fiel plötzlich ein, dass sie Servietten zu kleinen Schwänen falten konnte und bald saßen mehrere Patienten bei ihr am Tisch und sie gab Anleitung, wie es zu machen sei. Es kommt einem ja auch nicht in den Sinn, zu einem Diabetiker zu sagen: „jetzt reiß dich mal zusammen“. Bekam aber immer nur zur Antwort: „Mir geht es so schlecht, ich kann nicht.“. Diese Symptome sprechen für die Krankheit . Das ersparte mir ein langes Erklären und ich fühlte mich verstanden und gut betreut. Mittlerweile ist es auch bei meiner Schwester und einem meiner Cousins diagnostiziert worden. Ob da die Krake Depression im Schloss saß? Ich habe nie „ein bisschen Depression" oder bin „ein bisschen gesund“. Ich konnte es nicht beschreiben, warum es mir nicht gut geht. Information über die KrankheitEs ist und war mir immer wichtig, zu wissen, was geht da in meinem Körper vor, warum kann ich in der Depression mein Denken, Fühlen und Empfinden so wenig beeinflussen, warum kann ich willentlich mich nicht aus diesem Zustand befreien? Oder war es die Zeit? Im Gegenteil: Es wird sehr genau und sorgfältig dosiert. Sport und BeschäftigungstherapieDie Angebote in der Klinik waren reichlich. Mehrere Versuche, die Dosis der Antidepressiva zu senken, schlugen bei mir fehl. Die familiäre Situation ist in der Zwischenzeit eskaliert: Ich habe zwei Kinder, eins war zu diesem Zeitpunkt sechs Jahre, das andere zwölf Jahre. Meine sozialen Kontakte haben sich wieder intensiviert. Ich mag diesen Duft :) Ich bin ein kreativer Mensch, der immer neue Ideen hat, das Abenteuer liebt und gerne neues wagt. Mit „Kräutlein“ meine ich hier allerdings nicht Bachblüten und auch nicht, dass das Trinken von Melisse- oder Johanniskraut–Tee nachhaltig helfen kann; bei Depressionen gehört die Medikation in die Hand des Arztes. Den Spalt am Ende der einzelnen Nervenzellen können nur chemische Botenstoffe, die Neurotransmitter überspringen, damit die Kommunikation stimmt. Ich hatte vier Wochen Ferien. Schlaflosigkeit, überall Schmerzen, der Tag erschien zerknüllt wie eine alte Zeitung. Das Leben hält noch viel Schönes für Sie bereit! Ein Bild für den synaptischen Spalt. SchlafentzugMan möchte meinen, wenn jemand so krank ist, sollte er wenigstens nachts seinen Schlaf haben. Ich hatte meine Strategien, der Depression in meiner Jugendzeit aus dem Weg zu gehen. Kinderreime und Abzählverse wurden umgedichtet auf unsere Situation. Wie oft habe ich um Besserung und Gesundheit gebetet. Man darf beim Arzt die Beschwerden schon beim Namen nennen, nur dann kann er erkennen, worum es sich handeln kann. So konnte ich doch noch erfahren, dass Psychopharmaka auch ein Segen sein können. „Anfang 1996 merkte ich, dass mit mir was nicht stimmt. Manchen geht es besser, manchen schlechter. Aber ich schaffe es, ihr zu entkommen, indem ich aufstehe. Ich habe erst dadurch wirklich begriffen, dass Depressionen auch eine körperliche Erkrankung sind. Ich bin dann auch körperlich erkrankt. später in vier Wochen noch einmal zur Kontrolle kommen sollte. – Da las ich den Satz: Patienten mit Krankheitsbewusstsein genesen viel besser. Ich habe es selbst erlebt. Aber wenn es so etwas gibt wie eine „Entlastungsdepression“, dann war es eine solche. Das war nicht immer einfach für uns. Sie weigerte sich auch an besonders schwierigen Tagen auch nur eine halbe Tavor-Tablette zu nehmen. Wenn Menschen mir zu nahe kamen, wurde ich aggressiv, besonders in meiner Beziehung zu meiner Partnerin eine große Herausforderung. Die parallel laufende Therapie war in meinem Fall zweitrangig. Wir wussten nicht, was jetzt zu tun war. Das nimmt viel Druck aus meinem Alltag.Ich habe gelernt wie viel ich mir zumuten kann und bin heute auch bereit meine Belange zu vertreten und durchzusetzen (ohne schlechtes Gewissen).“, Wollen Sie mehr Erfahrungsberichte lesen? Wieder hat sie sich über mich gelegt, hält mich fest bis ich nichts mehr fühle als ihren Sog. Sie spritzt ihr Gift in mich, das macht mich unfähig, mich zu bewegen. Wir haben hier einige Erfahrungsberichte für Sie zusammen gestellt, für die wir den Betroffenen sehr herzlich danken. Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Und es ist für mich wertvoll, wenn Menschen wie meine tolle Frau mich ermutigen: „Du machst das gut mit deiner Krankheit, ich bin stolz auf dich.“. Habe mit Wörtern gegen die Krake gekämpft und fühlte mich dabei nicht völlig machtlos, sondern habe irgendetwas getan, Buchstaben gemalt, Seiten gefüllt. Ich hatte starke Kopfschmerzen, lag Nächte lang wach, die Gedanken kreisten und mein Körper war schwer wie Blei. ist auch ein wichtiger Baustein. Einmal habe ich mir mit Mühe Tee gekocht. Ich saß am Bettende, die Schultern hängend, in mich gekehrt, nachdenklich und innerlich angespannt. Mein Arzt hatte noch ein zusätzliches Medikament gefunden, damit ich endlich wieder einschlafen konnte, aber er stellte mir auch die Einweisung in die Klinik in Aussicht, wenn wir es so nicht schafften. Aber etwa ein dreiviertel Jahr später war ich im Urlaub außerhalb Europas und ich vermute, dass ich auch durch die Verschiebung der Schlafphasen innerhalb weniger Stunden wieder voll in der Depression war. Eine Form, die mir dabei hilft, ist das Laufen. Ich las, was ich kriegen konnte und redete über meine Krankheit. Warum überhaupt leben? Am Ende der Depression steht da auch ein Gedicht von Andrea Schwarz, das ich irgendwo gefunden hatte: „Ich lebe mit Haut und Haarenmit allen Porenmeiner Seeleund meines KörpersIch sauge gierig das Leben in mich auf,Mensch!Muß ich tot gewesen sein.“. Ich kann noch mehr staunen über die Schönheiten der Natur, der Pflanzen, des Sternenhimmels und mich an kleinen Dingen freuen. Allerdings habe ich auch erlebt, dass Gott nicht so handelt, wie ich das gerne hätte. Schon öfters dachte ich daran mir das Leben zu nehmen, weil ich diese schweren Gefühle von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Freudlosigkeit nicht mehr aushielt. Meine Erwartungen (nicht unbedingt die der Besucher) den Gästen etwas anbieten zu müssen, brachten mich in große Bedrängnis, konnte ich doch kaum für mich selber sorgen. Das Ausfüllen eines Formulars wurde zu einer unüberwindbaren Aufgabe. Es werden Fragen beantwortet nach der Lichttherapie, nach partiellem Schlafentzug oder der Einnahme von Lithium. Ich bin weiblich, 52 Jahre alt, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, frühpensioniert.„Meine Depression wurde 2004 nach einem Zusammenbruch im Urlaub diagnostiziert. Ich kann nicht einkaufen, kann nicht kochen, mag nichts essen. Ich möchte hier nicht auf die verschiedenen Arten von Psychotherapie oder Therapien allgemein eingehen, das kann in vielen Büchern nachgelesen werden. Das hat auch gut funktioniert. In jedem Lebenslauf gibt es traurige und freudige Ereignisse. So ist es auch mit einigen anderen Symptomen, die eher von der Krankheit als von den Medikamenten kommen. Mir fehlte jeglicher Antrieb. Ich habe mich nicht mehr auf die Straße getraut. Doch es ging immer irgendwie weiter. Wie sich später herausstellte, verschrieb mir die Psychiaterin eine gefährliche Medikamentenkombination und sagte mir, dass ich in zwei bzw. Ich habe Veränderungen durchgemacht, die ich sonst wohl nie durchgemacht hätte. Auch mit den Nebenwirkungen muss man differenzieren. Neben den zermürbenden psychischen Folgen von Depressionen, können diese auch eine Reihe an körperlichen Beschwerden auslösen: Angefangen mit der ständigen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit kann auch die fehlende Lust auf Sex ein Anzeichen für Depression sein. Am besten bleibe ich liegen. Ich hatte das Gefühl, dass ich nie wieder aus dieser Krankheit und dem negativen Zustand herauskomme. Im Grunde genommen ist manch körperliche Krankheit nämlich auch nur ein Symptom der leidenden Seele, Merkmal und Symptom der Depression. Man fühlt sich beinah gesund und weiß wieder wie es sein könnte ohne Depression. Anfangs waren die noch leicht. Und aus dieser Frustration kamen die alten Symptome wieder. Doch eine Depression ist eben eine Krankheit und wie bei einer Schilddrüsenunterfunktion sind Medikamente hier absolut wichtig und steigern die Lebensqualität deutlich. Schauen Sie einfach, ob für Sie was dabei ist: Jede Depression geht vorbei. Sie würden sonst nicht mehr erleben, wie es ist, wenn Sie wieder gesund sind. Aber es war jedes mal wieder eine Stunde Zeit vergangen und manchmal gelang es mir sogar, auf andere Gedanken zu kommen. Ich machte Statistik, welches Ereignis zu welcher dunklen Wolke im Gehirn führte, was ich tun müsste, damit es besser wurde — allein, ich fand NICHTS. Ihre Bewertungen und Kommentare werden von uns ausgewertet, aber nicht veröffentlicht. Diese Symptome waren besonders im ersten Depressionsmonat schlimm und ließen dann in der Klinik nach. Viel mehr geholfen haben mir da ganz praktische Angebote. Manche weinen, die meisten können nicht mal das. Sie reden oft viel und lange von sich selber und ihrer Krankheit. Alles hat seinen Platz, seinen Ort. Hier ging es neben der Aufarbeitung meiner Verletzungen in der Kindheit darum, gut für mich zu sorgen, meinen Alltag zu gestalten, Frühwarnsignale zu erkennen und dem schwarzen Loch frühzeitig entgegenzuwirken. Es wird schon besser.“ Was sollte ich anderes machen, als den Ärzten zu vertrauen? Um zu überleben, habe ich vieles vom Kopf her gesteuert, denn eigentlich wollte ich ja nicht sterben. Niemand hat mich oder Mitpatienten vollgestopft. Und parallel eine Psychotherapie zu machen. Die Fähigkeit zur Freude oder Trauer ist eingeengt. Eher haben sich 20 Professoren getäuscht, als dass ich glaube, dass ich etwas kann. Der war ziemlich jung und hatte die Praxis gerade übernommen. So habe ich für mein starkes Zittern die Medikamente verantwortlich gemacht, in Wirklichkeit kam es von der Depression. Sie drückt ihr Gift in mich, das mich lähmt ....“. Einen Ort, an dem ich mich mit mir auseinandersetze und Menschen sind, die mir aufmerksam zuhörten. Ich fand es einfach unfair in dessen Biographie eine Großmutter zu schreiben, die sich suizidiert hat. Der Rest der Genesung würde aber noch eintreten. Ich spüre einen starken Druck im Kopf und auf den Ohren. Sie haben so extrem große Pupillen.“ – „Ne das sind nur die Antidepressiva und damit ich sie besser sehen kann J.“ Und einmal war der Harndrang ganz plötzlich so stark, dass ich mir beim Autofahren in die Hose machte, oh war das peinlich J. Nach Beendigung der Depression konnte ich das Studium wieder aufnehmen, um eine Praxis-Erfahrung reicher. Ich habe 2 Arbeitsversuche gehabt, die scheiterten, und wurde daraufhin aus Gesundheitsgründen frühpensioniert.Ich habe vieles in meinem Leben verändert, lebe sehr ruhig unter weiterer Medikation und Gesprächstherapie und bin seit einem Jahr weitgehend stabil.Wichtig auf meinem Weg zurück in ein lebenswertes Leben waren Akzeptanz der Krankheit und viel Geduld. Um ehrlich zu sein, geht das nicht in ein paar Tagen, und ich bin auch heute noch dabei, die Depression als Teil in meinem Leben mit Liebe und Mitgefühl anzunehmen. Der sah bezaubernd zwischen grünem Buchs und roten Rosen aus. Auch der Freundin bin ich dankbar, die mit mir in der Klinikzeit in ein Kaufhaus ging und mir half, Schnürsenkel und eine Gymnastikhose zu kaufen. Ich war jedoch der Meinung, die Depressionen sind ein persönliches Problem und das wollte ich nicht mit Medikamenten behandeln. Ich kann auf den Tag genau sagen, „jetzt ist es wieder soweit“ oder „jetzt ist es weg“. Während eines zwei-wöchigen Urlaubs konnte ich mich nicht erfreuen, geschweige denn erholen. In dieser Zeit entwickelten sich schlimme Gedanken bzw. Jeder, der selbst die Krankheit erlebt hat, wird mir zustimmen, dass sich Freunde zurückziehen. Die Schrift ist selten zügig, meist zittrig und krake-lig (Wortspiel: Hat mir die Krake die Hand geführt?). Da sterben nicht etwa Hirnzellen ab. um 23:00 Uhr schlafen gehe und bereits um 1:00 Uhr aufwache. Ich fühlte mich beeinträchtigt, niedergedrückt und habe alle möglichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und merkwürdige Körperempfindungen entwickelt. Aber ihr Pragmatismus hat mir gut getan. Manchmal hilft es aufzuschreiben, wie es einem geht, wie man sich fühlt, welche Sorgen man hat, wie man schläft. Ich konnte oft auch nicht in Kaufhäuser gehen, weil mich diese Vielfalt an Eindrücken erschlagen hat. Di… Auf den Stühlen saßen eine Pflegerin, eine Therapeutin und der Oberarzt. Ich bin kein ängstlicher Mensch, weiß, was ich will, schlafe in der Regel gut, esse gern und habe viel Freude an der Natur. Jetzt keine Bergtouren, lieber Wanderungen im Flachland. Körperliche Beschwerden und Depression - Ich bin zuerst wegen meiner starken körperlichen Beschwerden ohne Erfolg behandelt worden. Da war die für mich sehr schmerzhafte Trennung von meinem Mann. Ich hatte in fünf Jahren über 100 Sitzungen Gesprächstherapie. Ich bin zwar dann erschöpft, aber ich habe das Ungeheuer für ein paar Stunden abgeschüttelt. Schon beim Aufwachen überkamen mich starke Ängste, wenn ich an den Tag dachte. Das ganze Umfeld, sogar das Gewohnte kam mir fremd vor. oftmals untypische, körperliche Symptome deutlich im Vordergrund Immer da für meine ältere Schwester, die sehr früh an einer Essstörung und Waschzwängen litt. Zumindest nicht so beschreiben, dass es jemand verstand. Was ich inzwischen weiß ist, dass das bei einer Depression normal ist, da das Gehirn erkrankt ist und es keine positiven Gefühle entwickeln kann und auch nicht normal denkt bzw. Folgendes kam heraus: Mein Stoffwechsel ist so hoch, dass alle Medikamente, die über die Leber verstoffwechselt werden, gar nicht im Blut ankommen. Ich spürte das körperlich, die Adern brannten, die Nervenenden zappelten förmlich in der Gegend herum und nichts machte diesem Spuk ein Ende. Das war aber alles schon von den Depressionen beeinflusst, denn ich habe die Probleme aus heutiger Sicht unangemessen schwer genommen. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen (*) markiert. Meine Tochter hat dann mitgeweint und der Sohn hat peinlich berührt in seinem Essen gestochert. So kann und will ich nicht weiterleben. Lieber Gott lass Abend werden. Vor etwa zwei Jahren habe ich mich entschieden, mal zu prüfen, ob ich die Tabletten noch brauche und habe sie abgesetzt. Einen Kartengruß oder Besuch in der Klinik zu bekommen, ist etwas Schönes. Ich stehe am Ufer und winke ihr nach. Diese biete ich ihr nicht, ich gehe anstelle dessen spazieren. Ich liege auf dem Bild ziemlich klein und hilflos im Bett. Ich fühlte mich total schlecht. Ich konnte beispielsweise nicht mehr mit Zahlen umgehen. Und nicht zu versuchen, schwer depressive Zustände auszuhalten. Auch spart man in der Depression viel Geld. Erfahrungsberichte fassen Interviews mit Betroffenen zusammen. Die Dunkelheit macht Angst. Bei der Verbindung zwischen Psyche und Körper scheint es sich aber keineswegs um eine Einbahnstraße zu handeln: Forscher entdecken immer mehr Hinweise darauf, dass körperliche Erkrankungen seelische Beschwerden verursachen können, welche den Symptomen einer Depression stark ähneln. Die Krankenkassen haben Listen der zugelassenen Fachleute. Das baute ich aus. Ich bin auch der Meinung, dass er mir die richtigen Medikamente verordnete. Bei einer Somatisierungsstörung bleiben die Beschwerden dagegen bestehen, auch wenn sich die Stimmung wieder aufhellt. Da ging es um das nackte Überleben. Hallo! Immer dieser Wechsel von Krank- und Gesundschreibungen sorgt sicher bei manchen Arbeitgebern für Probleme. Es ist meine Intention, den Schleier zu lüften, darunter zu schauen, nicht unter dem fachlichen Aspekt, sondern als Betroffene zu berichten, wie es mir ergangen hat, wie ich meine Depressionen überstanden habe. Die meisten davon haben äußere Antriebe, aber das tut dem Überleben sozusagen keinen Abbruch. Zudem wurde festgestellt, dass gerade nach der ersten Tiefschlafphase biochemische Prozesse im Gehirn ablaufen, die das Gleichgewicht der Neurotransmitter durcheinander bringen. Daneben ist die Depression jedoch durch eine Fülle weiterer psychischer und körperlicher Symptome charakterisiert. Für mich ist es immer erschreckend, zu lesen, dass jährlich mehr Menschen durch Suizid umkommen, ihrem Leben also selbst ein Ende setzen, als es Tote bei Verkehrsunfällen gibt. Es wurden neue Medikamente angesetzt. Gerade in der Zeit vor der Klinik, z.B. Das für mich nach wie vor wichtigste Buch ist: Depressionen überwinden. Wenn ich in senkrechter Haltung bin, kann sie mich nicht so ergreifen, da packt sie mich nur noch „am Schopf“. Ärzte und Schwestern kannten meine Krankheit, niemand drängte und forderte mich etwas zu leisten, wozu ich nicht im Stande war. Ich hatte in dieser Zeit starke Schuldgefühle gegenüber meiner Partnerin, wenn ich sagte, dass ich meine Ruhe brauche. Menschen, die weitergehen und nicht aufgeben, trotz großer seelischer Not. So ist jede meiner Depressionen festgehalten: Die Unsicherheit bei der ersten Episode: „...was ist los mit mir, ich kenne mich nicht mehr, was ist das bloß, ich kann nicht mehr....“. Zum Arzt zu gehen, wenn man den Verdacht auf eine Depression hat, ist oft sehr schwer. AppetitlosigkeitIch koche gern und esse gern und das mit Genuss. Darauf vertraue ich jeden Tag neu. Heute weiß ich, dass sie schon in Teenagertagen begonnen hat und in Episoden immer wieder und immer stärker auftrat.Ich wurde mit Antidepressiva und regelmäßigen Gesprächen ambulant behandelt, erholte mich, ging die ganze Zeit weiter arbeiten.Im Frühjahr 2008 ging dann nichts mehr. Das ging so sechs, acht Wochen und dann bin ich völlig zusammengebrochen. Gesundheitsinformation.de - verstehen, abwägen, entscheiden, Petra: Ich habe wie gelähmt und betäubt zu Hause gesessen, Renate: Das Ganze habe ich lange Zeit auf mein Übergewicht geschoben, "Wie finde ich Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen? Allen gleich ist das Morgentief. Mein Theologiestudium legte ich erstmal auf Eis. „Selber schuld an der Depression.“ Körperliche Beschwerden Ich bin körperlich sehr gesund und habe eigentlich nie Schmerzen. Die depressiven Momente waren aber immer noch da und ich merkte, dass es irgendwie nichts wie früher ist. Ich bekam in Lebenskrisen immer eine Augenentzündung. Ich möchte vermitteln, dass eine Depression eine normale Krankheit ist, so unnormal man sich dabei auch fühlen mag. Wenn man es nicht erzählen kann, kann man das Aufgeschriebene seinem Arzt geben. Es gab so etwas wie einen religiösen Imperativ „Nur Gott ist der Herr über Leben und Tod“. Dies hat sich tatsächlich erfüllt, im Juli wurde ich gesund. Einen Auslöser für die dritte Episode konnte ich zunächst gar nicht erkennen. Die Krankheit Depression ist so schlimm, dass man glaubt, es wäre eine Lösung, eine Er-lösung tot zu sein, nichts mehr zu spüren. Aber auch ein Gedicht, die „Mondnacht“ von Eichendorff traf den Wunsch vieler kranker Zuhörer: „...und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande Als flöge sie nach Haus.“. Hier wird nicht nur das Krankheitsbild der Depression in verschiedenen Formen beschrieben, man erfährt auch etwas über biologische Zusammenhänge, es werden Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und es gibt eine genaue Auflistung und Beschreibungen von Medikamenten. . Im Wasser schwimmt eine Krake, ähnlich der auf dem Bild im Buch, die von mir wegschwimmt. Dann haben die Ärzte mich mit Schlafentzug behandelt. Jetzt, wo ich gesund bin, frage ich mich, wie sie die endlosen Klagen und Fragen „Es geht mir so schlecht. Bei Bedarf übernimmt die Kasse die Behandlung. Trägt mich der Ast? Aber ich kann vielleicht aufgrund meiner Erfahrungen Mut machen und Ängste vor Antidepressiva und Kliniken abbauen. Die graue BrilleSo wie Verliebte alles durch eine rosa Bille sehen, sind die Gläser der Depressiven grau gefärbt. Anfang März 1999 war Zeugnisverleihung, glücklich und stolz (immerhin war ich inzwischen Großmutter geworden) hielt ich mein Diplom in Händen, bis bereits am 24. Hinweis: Um die Anonymität der Interviewten zu wahren, ändern wir ihre Vornamen. Und in der Krankheit Depression liegt eine Kraft. Aus dem Bett gequält, ins Bad gegangen, fand ich mich wieder mit hängendem Kopf am Badewannenrand sitzend, in der Absicht die Zähne zu putzen. PsychotherapieEs gibt sicherlich Depressionen, in denen eine Psychotherapie hilfreich ist. Ich glaube, dass jeder Mensch mit Depressionen einzigartig ist und in ihm eine große Kraft steckt für diese Welt. Und doch weiß ich noch, dass ich damals die Tasse Tee in das Spülbecken gegossen habe. Doch kostet es ungeheuere Kraft aufzustehen. Ich fühle mich leer, einsam und hoffnungslos. Aber über meinem Kopf wölbt sich ein kleiner Regenbogen wie ein Schutzschild, ein Hoffnungsschimmer, dass mich die Krake nicht ganz zerstören kann. Die meisten Patienten kannten ähnliches. Wer die Krake ist, beschreibe ich später. Mir hat etwas geholfen: aufstehen und schreiben. Diese ganz schlimmen Zustände mit den Suizidgedanken hielten aber nur kurze Zeit an. Und heute kann ich dank Tabletten, Psychotherapie, Coaching, Laufen, Freundschaften und meiner Frau auch wieder Freude spüren, weinen und die sonnigen Tage des Lebens genießen. Das hat sehr viel Druck von mir genommen. Ich lebe seit meinem 12 Lebensjahr mit Depressionen. Ich glaube, dass sich auch jede Depression anders gestaltet, wenngleich es viele gemeinsame Merkmale gibt. So ist das eben in der Depression. Meine beiden Onkel haben Depressionen. Was mir geholfen hat, war der offene Umgang mit der Erkrankung auch den Kindern gegenüber. Ich weiß es nicht, es ist mir auch egal. Wenn ich gesund bin, habe ich keine Schlafprobleme. Musik zu haben, das wäre doch schon ein wesentlicher Bestandteil eines Festes. Genauso hat mir der Rückhalt, den ich von meiner Frau und meiner Familie erfahren habe, geholfen. Ich fühlte mich angenommen, aufgenommen, geborgen, beschützt, betreut, versorgt, verstanden. Aber wirklich geholfen haben sie nicht. Wieder zu Hause war ich der Meinung, nun auch wieder arbeitsfähig zu sein. eine langanhaltende gedrückte Stimmung sowie Schlafstörungen und Schmerzzustände gelten als die typischen Anzeichen für eine Depression. Doch um in der Klinik zu bleiben und den Weg der Behandlung einzuschlagen, musste ich mich auf Antidepressiva einlassen. TagebuchschreibenFür mich war das eine ganz wichtige Tätigkeit. Nach ICD-10 werden depressive Episoden unterteilt in leichte, mittelgradige und schwere Formen. – Also nehme ich die Medikamente weiter. Die Symptome sind häufig in den frühen Morgenstunden und vormittags am Schlimmsten und bessern sich im Laufe des Tages das sogenannte Morgentief. Die Ärzte haben mich auf den Kopf gestellt und keine Ursache gefunden. Ich kann seitdem auch das Wort „Auferstehung“ anders deuten. Mein Glück war bzw. Auch haben wir immer noch ein Bild der Psychiatrie vor 40 Jahren im Kopf. Ich fühlte mich nicht mehr ganz so ausgeliefert, seit das „ES“ einen Namen hatte. Hier ist meine Geschichte. Ich halte es für hilfreich, wenn eine Auswahl an Büchern, in Form eines für alle zugänglichen Handapparates, auf den Stationen in Kliniken zur Verfügung stünde. Gott sei Dank hat das alte Medikament wieder angeschlagen. Ich bin 29 Jahre (geboren 1990 in Fürth), glücklich verheiratet und lebe mit meiner Frau Selina und zwei Häschen Lizzy und Johsy in Altleiningen (Pfalz). Die Aussagen stellen keine Empfehlung des IQWiG dar.